21./22. September 2018

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschichtsdidaktik (GDÖ) in in Kooperation mit der Universität Wien (Didaktik der Geschichte und Politischen Bildung) und der Pädagogischen Hochschule Wien

„Schüler*innen denken Geschichte. Subjektorientierung im Geschichtsunterricht und in der Politischen Bildung“

Ort: Universität Wien (Hauptgebäude), SE 1, Universitätsring 1, 1010 Wien

Subjektorientierte Geschichtsdidaktik soll die Lehrenden befähigen, SchülerInnen bei der Befriedigung ihrer historischen Orientierungsbedürfnisse und der Reflexion ihrer Sinnbildungsprozesse anleiten zu können. Sie soll bei der Entwicklung eines reflektierten und selbstreflexiven Geschichts- und Politikbewusstseins unterstützend wirken. Subjektorientierte Geschichtsdidaktik betrachten die Vorstellungen von Geschichte und Politik als von Sozialisation und Erziehung beeinflusste Konstrukte, die sich ständig ändern können. Sie zielen darauf ab, ein „selbstreflexives Ich“ zu ermöglichen, das diese sozialen Abhängigkeiten erkennt und reflektiert. Damit soll die Basis für einen (politischen) Diskurs geschaffen werden, der den Austausch von Argumenten ermöglicht sowie Manipulation und Indoktrination erschwert. Die Tagung beschäftigt sich mit dieser Subjektorientierung auf der Ebene der Theorie, Empirie und Pragmatik.