Projekte

Österreichisch-tschechisches Geschichtsbuch

Das Projekt „Österreichisch-Tschechisches Geschichtsbuch“ (https://www.oeaw.ac.at/oesterreichische-akademie-der-wissenschaften/die-oeaw/article/gemeinsames-oesterreichisch-tschechisches-geschichtsbuch/), das von der „Ständigen Konferenz österreichischer und tschechischer Historiker zum gemeinsamen kulturellen Erbe“ (SKÖTH) initiiert wurde und von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften koordiniert wird, hat die Erarbeitung einer auf neuesten Forschungsergebnissen beruhenden, komparativen Darstellung der Geschichte der beiden Staaten und Gesellschaften zum Ziel. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Entwicklung im 20. Jahrhundert gelegt. Begleitend dazu werden didaktische Materialien für den Schulunterricht konzipiert. Auf österreichischer Seite haben diese Aufgabe MitarbeiterInnen der Fachdidaktik Geschichte und Sozialkunde (Judith Breitfuß, Thomas Hellmuth, Alexander Preisinger, Isabella Schild und Bernhard Trautwein) übernommen.

Österreich 1918plus

Wissenschaftliche Mitarbeit der Didaktik der Geschichte und Politischen Bildung (Judith Breitfuß, Thomas Hellmuth, Alexander Preisinger und Isabella Schild) am Projekt „Österreich 1918plus“ (https://www.politik-lernen.at/site/shop/polisaktuell/_sub01/article/109405.html)  des Zentrum polis und des österreichischen Bildungsministeriums. In modular aufgebauten Themenpaketen wird monatlich ein Jahrzehnt von 1918 bis 2018 in den Blick genommen und einige ausgewählte prägende Aspekte aus historisch-politischer Perspektive betrachtet. Ein Vierseiter führt in das Jahrzehnt ein und gibt didaktische Impulse für die Umsetzung des Themas im Unterricht. Eine dazu passende Publikation aus dem breiten Repertoire von Zentrum polis wird zur weiterführenden Bearbeitung aktualisiert zur Verfügung gestellt.

War of Picture – Bildkultur in Österreich 1945-1955

http://warofpictures.univie.ac.at/

Pressefotos zum ersten Jahrzehnt der Republik haben die Wahrnehmung dieser Ära durch ihre vielfache Reproduktion geprägt. Sie dienten zudem der Selbstinszenierung der alliierten Siegermächte und zur Propaganda im Kalten Krieg. Die Ausstellung präsentiert Zeitgeschichte, d.h. die Zeit zwischen 1945 und 1955, im Spiegel der medialen Berichterstattung. Dabei werden Pressebilder und ihre mediale Inszenierung auch hinterfragt. Die Fachdidaktik Geschichte und Politische Bildung der Universität Wien (Hanna-Maria Suschnig) hat diese Ausstellung fachdidaktisch begleitet.

Österreichbild

Das Österreich-Bild von 15-16jährigen AHS-SchülerInnen

Am 23. April 2018 fand bei der Auftaktveranstaltung der "Aktionstage politische Bildung" in Graz die Präsentation der Projektergebnisse der Studie „Das Österreich-Bild von 15-16jährigen AHS-SchülerInnen“ statt.

Das vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank geförderte Projekt wurde 2014 bis 2017 unter der Leitung von Alois Ecker und den MitarbeiterInnen Eva Bruckner, Thomas Harbich, Florian Kragolnik, Alexander Sperl und Martin Zusag durchgeführt. Es ging der Frage nach, inwieweit das in der unmittelbaren Nachkriegszeit konstruierte und via Schulen, Kinos und öffentliche Veranstaltungen propagierte Bild des damals neuen Österreich im Geschichtsbewusstsein der derzeit heranwachsenden Generation von SchülerInnen noch präsent bzw. verankert ist.

Die nun vorliegende Studie stellt eine erste valide empirische Erhebung zu Trends im Wissensstand und in den freien Assoziationen von SchülerInnen zu ihren Bildern über Österreich dar. An der Studie waren insgesamt 310 SchülerInnen aus zwölf AHS in Wien und Graz im Alter von 15 bis16 Jahren beteiligt.

Das Projekt ging von der These aus, dass die im Verlauf der I. und insbesondere der II. Republik entstandenen Österreichbilder der neuen Schülergeneration nur mehr teilweise geläufig sind und durch neuere, teils ahistorische, teils situativ variable Bilder von „Österreich“ ersetzt werden. Es stellte daher die Frage, welche Facetten des historischen Österreich-Bildes den heute 15-16jährigen AHS-SchülerInnen geläufig sind bzw. welche anderen Bilder sie mit Österreich verknüpfen.

Die Projektgruppe hat sich in ihrer Untersuchung bewusst ausschließlich auf die Darstellung von Österreich-Bildern in AV-Medien konzentriert, weil die AV-Medien für die jugendliche Generation im vergangenen Jahrzehnt zum zentralen Informationsmedium geworden sind.

Nähere Informationen unter: http://www.geschichtsdidaktik.eu/index.php?id=77&L=0